Bericht Mitteilungsblatt für die Ausgabe am 12.11.2020

Nachhaltiges Lebensmittel
Das Interesse am Angeln ist während der Corona-Zeit überproportional angestiegen.
Über Jahre nicht mehr angerührtes Angelgerät wurde entstaubt. Ist doch angeln nicht nur die Entspannung für Körper und Geist, sondern findet auch im Freien statt, die Abstandsregeln sind garantiert.

Aber es gibt noch einen Grund, der nicht übersehen werden sollte. Ein selbst gefangener Fisch trifft den Zeitgeist wie kaum ein anderes Nahrungsmittel.

Frisch gefangener Fisch, nachhaltiger kann ein tierisches Lebensmittel nicht sein. Der Angler kennt die Herkunft des Fisches, der Fisch ist in seiner natürlichen Umgebung aufgewachsen, ist nicht mit Kraftfutter gemästet worden und hat keine Medikamente bekommen. Fische aus natürlichen Gewässern sind also - auch wenn sie kein entsprechendes Siegel tragen - von Bio-Qualität. Tatsächlich ist ein guter Zustand der Gewässer notwendig. Bezogen auf die Nachhaltigkeit sei an dieser Stelle auch auf den CO2-Fußabdruck hingewiesen. für regional gefangenen Fisch dürfte dieser wesentlich geringer sein als für die meisten anderen Quellen für tierische Eiweiße. Hier liegt allerdings die Betonung auf "regional gefangen", denn wenn es erst mit dem Flugzeug nach Norwegen geht, dürfte sich dieser stark erhöhen.

Rolf Sauer



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