Bericht Mitteilungsblatt für die Ausgabe am 14.05.2020

Der Weiher Mahrhöhe

Im Jahr 2010 rollten hunderte LKW´s zum Weihergelände, wurde von ASV-Mitgliedern tagelang mit Radladern und Baggern die Altlast im westlichen Ufer des Weihers gesichert. Eine Voraussetzung für die 2011 durchgeführte Entschlammung durch ein wochenlanges Saugverfahren. Mit der von Gutachtern geplanten und mit Schwimmbagger durchgeführten Modellierung des Ufers war die Sanierung des Wasserkörpers abgeschlossen.
Das nährstoffreiche, Sauerstoff zehrende Sediment bis zu 1m Stärke war entfernt.
Das gewässerökologische Gleichgewicht wiederhergestellt, mit einem Kostenvolumen in Höhe von rd. 320 T€.
Von diesem Zeitpunkt an war und ist es alleinige Aufgabe des ASV für die Nachhaltigkeit der Sanierung zu sorgen.
Ursache für den kritischen Zustand des Weihers war der Bewuchs der Steilufer bis zur Wasserkante, mit sich selbst ausbreitenden, standortfremden Robinien-Bäumen, deren Laubeintrag ins Wasser kaum aufgezehrt werden kann. Die Beschattung der Wasserfläche war so groß, dass sich keine typische Ufervegetation und keine Wasserpflanzen mehr entwickeln konnten.
Die Robinien wurden und werden behutsam in vielen Arbeitseinsätzen gefällt und deren Schoßlinge immer wieder zurückgeschnitten.
Heimisches Gehölz wie Hainbuche und Stieleiche wurden gezielt gesetzt und darauf geachtet, dass sich ein abgestufter Gehölzbestand entwickeln kann, der für Insekten und Vögel von Nutzen ist.
Die Arbeit von 10 Jahren und die natürliche Vegetation ist erfolgreich, aber lange noch nicht abgeschlossen.

Rolf Sauer



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